Regeln und Meldeweg
Stand: 18. September 2026
In Drival sind drei Dinge öffentlich sichtbar, die von Nutzern stammen: Streckennamen, Anzeigenamen und Kommentare an geteilten Strecken. Öffentliche Strecken erscheinen seit dem 19. August 2026 auch auf dieser Website, dort sogar ohne Konto. Diese Seite sagt, was dabei nicht in Ordnung ist, wie du es meldest und was danach passiert.
Was nicht geht
- Rechtswidriges. Alles, was nach deutschem oder europäischem Recht verboten ist.
- Sexuelle Inhalte. Auch angedeutet, auch als Wortspiel.
- Gewalt und Gefährdung. Aufforderungen zu Rennen auf öffentlichen Straßen gehören ausdrücklich dazu.
- Hass und Beleidigung. Gegen Personen wie gegen Gruppen.
- Fremde Privatsphäre. Namen, Adressen oder Kennzeichen anderer Leute.
- Werbung und Spam. Eine Strecke ist keine Anzeigenfläche.
- Zeiten in Kommentaren. Gefahrene Zeiten verlassen das Gerät nicht, und sie von Hand unter eine Strecke zu schreiben, wäre dieselbe Rangliste auf anderem Weg. Die App weist sie ab. Hinweise wie „70, und oft geblitzt" sind ausdrücklich erwünscht.
- Links in Kommentaren. Die App nimmt keine an. Ein Kommentarfeld mit Links ist nach kurzer Zeit eine Werbefläche.
Eine Bitte, die keine Regel ist, sondern eine Erinnerung: Eine Strecke, die vor deiner Haustür beginnt, verrät deine Adresse — auch dann, wenn im Namen nichts davon steht. Das ist der Grund, warum Strecken standardmäßig privat sind.
Wie du meldest
In der App: auf der Seite einer öffentlichen Strecke oder eines Profils ganz unten auf Melden, bei einem Kommentar direkt darunter. Du wählst einen Grund und kannst erläutern, worum es geht.
Ohne App oder wenn dich etwas auf dieser Website stört: info@drival.de. Schreib bitte dazu, um welche Strecke, welchen Kommentar oder welches Profil es geht und warum — ohne beides lässt sich nichts prüfen.
Was danach passiert
Bei rechtswidrigen, sexuellen oder gewalttätigen Inhalten genügt eine Meldung: Der Inhalt ist sofort nicht mehr öffentlich sichtbar und wird danach von einem Menschen angesehen. Bei den übrigen Gründen braucht es zwei Meldungen von verschiedenen Konten.
Der Unterschied ist Absicht. Bei Text ist der umgekehrte Fehler der schlimmere: Eine einzelne böswillige Meldung darf niemanden stilllegen. Bei schwerwiegenden Gründen wiegt eine Stunde online aber schwerer als eine Stunde zu Unrecht verborgen.
Verborgen heißt nicht gelöscht. Die Strecke steht wieder auf „privat" und gehört weiterhin ihrem Ersteller. Ein Kommentar ist dann nur noch für den sichtbar, der ihn geschrieben hat. Stellt sich die Meldung als unbegründet heraus, kommt beides unverändert zurück.
Solange die Prüfung aussteht, bleibt eine verborgene Strecke privat — auch dann, wenn sie in der App wieder auf „öffentlich" gestellt wird. Ist die Meldung bestätigt, lässt sich die Strecke unter diesem Namen nicht mehr teilen; unter einem anderen schon.
Wer gemeldet hat, erfährt die Entscheidung in der App unter Profil → Mitteilungen.
Wenn es dich trifft
Wird etwas von dir verborgen, bekommst du eine Begründung, in der App unter Profil → Mitteilungen: welcher Inhalt, welcher Grund, und ob die Entscheidung automatisch oder von einem Menschen getroffen wurde. Du kannst ihr widersprechen — formlos an info@drival.de. Ein Widerspruch wird von einem Menschen angesehen, nicht von derselben Automatik, die entschieden hat.
Drival ist ein Ein-Personen-Projekt. Das heißt: Antworten kommen von einem Menschen, aber nicht rund um die Uhr. Genau deshalb verschwindet Schwerwiegendes sofort und wartet nicht auf mich.
Missbrauch des Meldewegs
Wer wiederholt offensichtlich unbegründet meldet, verliert die Möglichkeit zu melden. Das steht hier, weil Art. 23 DSA verlangt, dass es vorher angekündigt ist — und weil ein Meldeweg, mit dem sich andere stilllegen lassen, keiner wäre.
Zwei Regeln greifen dabei von selbst: Wer innerhalb von zwölf Monaten dreimal etwas gemeldet hat, das nach der Prüfung bleiben durfte, dessen Meldungen verbergen nichts mehr sofort — sie zählen nur noch zusammen mit der Meldung eines anderen Kontos. Und mehr als zehn Meldungen in zehn Minuten nimmt die App von niemandem an.
Blockieren
Unabhängig vom Melden kannst du einzelne Personen blockieren: im Profil ganz unten. Das wirkt in beide Richtungen — ihr seht die öffentlichen Strecken und die Kommentare des jeweils anderen nicht mehr, wer blockiert wurde, sieht das Profil des anderen nicht mehr, und keiner kann dem anderen eine Freundschaftsanfrage schicken. Wen du blockierst, steht in der App unter Profil → Blockierte Personen, und dort lässt sich eine Sperre auch wieder aufheben.
Bei Gefahr für Leben oder Sicherheit
Wenn eine Meldung den Verdacht begründet, dass eine Straftat begangen wurde oder bevorsteht, die das Leben oder die Sicherheit von Menschen bedroht, wird das den zuständigen Behörden mitgeteilt (Art. 18 DSA). In akuten Fällen ruf bitte zuerst 110 — eine Meldung in einer App ist kein Notruf.
Kontakt
Silas Gehring, Unterer Sägerweg 104, 75305 Neuenbürg — info@drival.de. Vollständige Angaben im Impressum.